Wassergraben mit Brücken in Boizenburg
Wassergraben mit Brücken in Boizenburg

Boizenburg: Das Klein-Venedig des Nordens

Ein Bummel durch Boizenburg, die westlichste Stadt Mecklenburgs, die auch "Klein-Venedig des Nordens" genannt wird.

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Nach unserem Kurzbesuch in Schleswig-Holstein geht es bereits am nächsten Morgen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Unser erstes Ziel ist Boizenburg, die Partnerstadt von Lauenburg an der Elbe und westlichste Stadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Boizenburg ist auch als das „Klein-Venedig des Nordens“ bekannt. Dass dieser Name gerechtfertigt ist, stellen wir bei einer Wanderung um den Altstadtkern fest. Dieser wird von zwei Wassergräben und einem dazwischen liegenden Wall umschlossen. Die Wallanlage, errichtet im 12. Jahrhundert, sollte die kleine Stadt vor Unholden schützen. Auf dem Wall verläuft ein schöner Spazierweg, der von Linden gesäumt ist. Die direkt am Graben liegenden Fachwerkhäuser sind mit gut 40 Brücken mit dem Mittelwall verbunden. Daher Venedig.

Ein paar der Brücken bringen euch durch enge Gassen auch in die Altstadt (zurück). Aber Achtung, manchmal wird der Zugang „bewacht“. Der Katze fehlt eigentlich nur noch ein grauer Hut und ein Stab. „Du kannst nicht vorbei!“

Boizenburg liegt übrigens am Elberadweg, was wahrscheinlich auch der Grund für ein lustiges Erlebnis ist: Als wir gerade in die Altstadt zurückgehen wollen, kommt eine Gruppe radelnder Männer an uns vorbei – die witzige Truppe aus Lauenburg. Norddeutschland ist auch nur ein Dorf.

Fundstück in Boizenburg
Was man so alles im Vorbeigehen entdeckt…

Durch kleine Gassen – an Zwergen vorbei – gelangen wir auf den Marktplatz, der an diesem Freitagvormittag recht leer ist.

Ein Bummel über den schmucken Platz von Boizenburg bietet noch einmal sehr schöne Anblicke, z. B. das hinter Bäumen versteckte Rathaus, die St.-Marien-Kirche und das Café Marie, das aber nichts mit mir zu tun hat.

Jagdschloss Schwartow

Etwas außerhalb von Boizenburg findet sich das Jagdschlösschen Schwartow. Das Gutshaus stand ursprünglich an anderer Stelle. Aber als es 1922 abbrannte, ließ der Besitzer es 1923 an jetziger Stelle im Stil eines Jagdschlosses neu aufbauen. Heute wird das Jagdschlösschen Schwartow als Hotel mit Gastronomie genutzt.

Das waren ein paar Einblicke in das „Klein-Venedig des Nordens“, die schöne Stadt Boizenburg. Ich hoffe, sie haben euch gefallen.

Von Boizenburg geht es nun weiter Richtung Ludwigslust – demnächst auf nordverliebt.de.

Marie

Kommt mit mir in die schönsten, spannendsten und interessantesten Ecken von Mecklenburg-Vorpommern.

5 Comments

  1. Hallo Marie,
    das ist ein wunderschöner Ort und deine Bilder gefallen mir sehr! Wie malerisch die Brücken über den Graben führen und das Fachwerk passt wunderbar dazu. Das Jagdschlösschen sieht sehr einladend aus – wie schön wäre es, dort einmal zu übernachten, wenn man in der Gegend ist.
    Vielen Dank, dass ich dich hier ein Stück auf dem Weg begleiten durfte!
    Liebe Grüße
    Susanna

  2. So schöne berichte und Fotos, es verlockt zu einem Kurzurlaub. Allerdings bin ich gerade aus Bremen und Bremerhaven zurück und muss mich erstmal hier nützlich machen. Danke, ich lese deine anschaulichen Schilderungen sehr gerne, zu dem Erlebnis mit dem sparsam bekleideten Radfahrer schreibe ich dir demnächst eine gleichfalls lustige Begebenheit. Lg

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